Gemeinsam gegen Gewalt
(Sexualisierte) Gewalt beginnt dort, wo deine persönliche Grenze überschritten wird! Uns als Studienvertretung ist es wichtig, dass offen über jegliche Form der Gewalt geredet wird:
Denn (sexualisierte) Gewalt ist immer ein Problem und darf auf keinen Fall geduldet werden.
Wenn du dich also unwohl fühlst, wenn jemand in deinen Kursen anzügliche Witze macht, man dir Nacktbilder schickt, du von sexualisierter Gewalt betroffen bist, oder etwas anderes dich betrifft, dann melde dich. Dabei ist es egal, ob du dich lieber bei uns, oder bei einen der unten angegebenen Links meldest. Gerne können wir für dich den Erstkontakt mit einer der Hilfestellen organisieren.
Fakt ist, dass sexualisierte Gewalt alle betrifft, wir also auch alle unterstützen, die mit einem Anliegen zu uns kommen.
Wohin kannst du dich wenden?
Wenn du auf der Suche nach Stellen bist, an die du dich wenden kannst, haben wir hier eine Liste für dich (in keiner bestimmten Reihenfolge):
- TARA. Website der Beratungsstelle TARA. Beratung, Therapie, Prozessbegleitung und Prävention bei sexueller Gewalt gegen Mädchen und Frauen.
- Das Referat für Frauenpolitik und Gleichstellung der HTU.
- In einer akuten Situation kannst du dich an den Frauennotruf unter 0800 222 555 wenden.
Stellen spezifisch für männlich gelesene Personen:
- Der Männernotruf ist eine etwas allgemeinere Stelle, an die du dich auch in Krisensituationen wenden kannst. Erreichbar unter 0800 246 247. Beim Männernotruf spricht man „Von Mann zu Mann“ über allgemeine schwierige Lebenssituationen, wie etwa Gewalterfarhung, aber auch bei Beziehungsproblemen oder Suizidgedanken. Genaueres findest du auf der verlinkten Website.
- Der Verein für Männer- und Geschlechterthemen hat eine Anlaufstelle für männliche Gewaltopfer.
Allgemeine Beratungsstellen bezüglich Gewalterfahrung:
- Der Weiße Ring (Stelle Steiermark). Information über Unterstützungsangebote für Verbrechensopfer.
- Website des Österreichischen Netzwerks für Traumatherapie mit wichtigen Informationen zur Traumatherapie und Adressen von Traumatherapeutinnen und Traumatherapeuten.
- Liste von Notfallkontakten und Beratungshotlines vom Österreichischen Verband für Psychotherapie
- Verwendest du die Studo App, so gibt es dort im Menü den Reiter Hilfe bei Gewalt.
- Suchst du psychosoziale Untersützung, so schau mal auf die Seite Psychosoziale Beratung für TU Graz Studierende.
Hast du hier keine Stelle gefunden, die für dich passt, so gibt es eine sehr ausführliche Liste von der Stadt Graz mit diversen Stellen zum Thema Gewaltschutz, an die man sich wenden kann.
Bist du von (sexualisierter) Gewalt betroffen, so gibt es die Gewaltambulanz. Das ist eine klinisch-forensische Stelle der MedUni Graz, wo kostenlos eine Spurensicherung und Verletzungsdokumentation von an einem selbst geschehener Gewalt angeboten wird. Genaueres findest du auf der verlinkten Website.
In Graz gibt es auch ein größeres Projekt, dass präventiv wirken soll: LUIS*A. Wenn du dich in einer Bar oder Diskothek unwohl fühlst, kannst du dich mit der Frage „Ist Luisa da?“ ans Personal wenden. Leider nehmen nicht alle Lokale in Graz Teil, aber eine Liste findet man zum Beispiel hier. Aber Luisa ist auch am Campus der Uni Graz zu finden. Das Projekt heißt hier LUIS*A am Campus. Zwar ist das Projekt von der KF, man muss aber nicht an der KF studieren, um sich an die sogenannten LUIS*A Spots wenden zu können. Auch dort fragst du einfach, ob Luisa da ist. Eine Liste aller Spots gibt es hier. LUIS*A Spots sind immer mit einem Schild gekennzeichnet (Beispiel bei der Rezeption der Hauptbibliothek der KF).
Awareness Teams bei Uni Festen
Bei Festen und Ständen auf der Uni gibt es inzwischen vermehrt ein sogennantes Awareness Team. Wenn es dir zum Beispiel auf einem Spritzer Stand nicht gut geht, etwa weil du glaubst, dass man dir etwas ins Getränk gemischt hat, du zu viel getrunken hast, oder dein*e Partner*in mit dir Schluss gemacht hat, dann halte nach Personen Ausschau, die magenta-farbene Warnwesten tragen, auf der Awareness Team steht und sprich diese an.
Mehr über Awareness-Arbeit auf der Uni findet du beim awAKado, dem Arbeitskreis für Awareness-Arbeit.