Diagonale - Festival des österreichischen Films vom 24. – 29. März 2020 in Graz

Machen wir uns Bilder von der Welt. In Graz. Im Kino.
Eingebettet in die steirische Landeshauptstadt widmet sich die Diagonale vom 24. bis 29. März 2020 dem freudvollen Erkunden des österreichischen Films und setzt als meinungsdiverser Knotenpunkt vor allem auf Austausch, Begegnung und Dialog in und rund um die Säle der Festivalkinos in der Grazer Innenstadt.

Erste Highlights aus dem diesjährigen Wettbewerbsprogramm sind der bei der Diagonale ausgezeichnete SpielfilmThe Trouble with Being Born von Sandra Wollner und der Dokumentarfilm SPACE DOGS von Elsa Kremser und Peter Levin.

The Trouble with Being Born erzählt die Geschichte des Androids Elli – sie ist ein Android, der bei einem Mann lebt, den sie Papa nennt. Er hat Elli nach einer Erinnerung erschaffen. Für sie ist es lediglich eine Programmierung, der sie folgt – eines Nachts tief in den Wald hinein.

SPACE DOGS hingegen erzählt von der Hündin Laika – dem ersten Lebewesen im All – und ihren Nachfahren in den Straßen Moskaus. Ein dokumentarisches Märchen, verwoben mit Archivmaterial aus den Versuchslaboren sowjetischer Raumfahrtmissionen.

Ausgehend von diesen beiden Diagonale-Wettbewerbsfilmen diskutieren die Filmemacher/innen Sandra Wollner, Elsa Kremser und Peter Levin beim Festival des österreichischen Films mit dem Filmkritiker Rüdiger Suchsland über Moral im österreichischen Gegenwartskino. Das Gespräch wird von dem Filmkritiker Dominik Kamalzadeh moderiert und findet am Freitag, den 27. März um 16 Uhr im Kulturzentrum bei den Minoriten zu freiem Eintritt statt.

Außerdem wird bei der Diagonale’20 erstmals die neue Netflix-ORF-Serie Freud von Marvin Kren in einem österreichischen Kino zu sehen sein. Der Regisseur inszeniert Sigmund Freud in der Mystery-Thriller-Serie als ehrgeizigen Berufsanfänger, der mit Kokain experimentiert und in reaktionären Kreisen als Scharlatan gilt. Als er in eine Reihe mysteriöser Mordfälle verwickelt wird, geht der Nervenarzt auf Mörderjagd und findet sich bald inmitten einer Verschwörung wieder, die Wien in Atem hält. Die Diagonale zeigt die ersten drei der acht 45-minütigen Folgen der internationalen Koproduktion, der ersten Zusammenarbeit von Netflix Österreich und dem ORF.

Zudem lädt die Diagonale’20 wieder zum Feiern. Denn: kein Filmfestival ohne Fest! Allabendlich enden Festivaltage daher mit einer feinen Mischung aus Cocktails, DJs und Liveauftritten. Doch nicht nur im Club Diagonale im p.p.c. und in der Bar8020 lässt es sich gut tanzen – etwa bei den Auftritten von Keke (moderner Sound trifft inhaltsvollen Wiener Rap) am Festivaldonnerstag und Cherry Sunkist (Pop von Welt aus Linz) am Festivalfreitag. Ein eklektisches DJ-Line-up (Antonia XM und Amblio , John Doran, Misonica) und allseits beliebte Partys wie die der Riahi Brothers (YouTube Party) runden das Programm im Club Diagonale im p.p.c. ab. Wer den glücklichen Preisträger/innen gratulieren und dazu DJ Catu Diosis von der Nyege Nyege Crew aus Uganda und Dorian Concept feat. Prcls in einer Live-AV-Performance erleben möchte, kommt zur Diagonale Awards Party ins Orpheum.

Aktuelle Infos auf Instagram, Twitter und Facebook.
diagonale.at

Programm ab 13. März, Tickets ab 18. März

© Diagonale

Kulinarische Weltreise

Graz, 5. Februar 2020; von Antonia Ratiu-Kiss

Es ist so weit! Der HTU-Blog fängt mehr und mehr an, Früchte zu tragen. Um den HTU-Blog auch kulinarisch voranzutreiben, werde ich mit euch Schritt für Schritt in die Welt der Feinschmecker eintauchen. Wie ihr vielleicht schon ahnen könnt, handelt es sich in dieser Blog-Reihe natürlich um Rezepte. Aber es sind nicht irgendwelche Rezepte! Ich packe euch an der Hand und nehme euch mit auf eine kulinarische Weltreise. Um nicht allzu viel zu spoilern, nehmen wir gleich unsere Koffer in die Hand und starten los aus…ÖSTERREICH!

Bevor die Reise losgeht, gibt es vor dem Abflug natürlich eine Stärkung, und zwar eine herzhafte, österreichische Kaspressknödelsuppe!  Das Augenmerk legen wir in diesem Blogpost auf die Suppeneinlage, den Kaspressknödeln und nicht auf die Brühe.

Was solltest du für 4 Personen bei der Hand haben?

50 g Butter
50 g (+/-) Mehl
50 g Zwiebel
250 g Käse (Graukäse oder Gorgonzola)
250 g Semmelwürfel
125 ml Warme Milch
2 EL Öl zum Backen
4 Stk. Eier
1 Bund Frischen Schnittlauch
1 Bund Petersilie
1 Prise Salz

Und nun? Alles zusammenmischen?

Fast! Zuallererst müssen die Semmelwürfel mit der Milch angeweicht werden. Gleichzeitig werden die in Würfel geschnittenen Zwiebel in Butter glasig anröstet. Nun werden die Zwiebeln zu den angeweichten Semmelwürfeln gegeben. Anschließend werden der kleingewürfelte Käse sowie die restlichen Zutaten untermengt.
Zum Schluss kannst du mit einem Esslöffel liebevoll Teighäufchen formen, welche dann ins heiße Fett gelegt werden. Zur Perfektionierung mit dem Esslöffel ein wenig plattdrücken und goldbraun backen. Kinderleicht, oder?
Ich wünsche euch ganz viel Freude beim Nachkochen der köstlichen Kaspressknödel und melde mich demnächst aus unserer nächsten Destination!

Für alle, denen die Zeit zum Kochen fehlt, stellt deine Mensa eine gute Alternative dar. Hierfür könnt ihr euch auch von der HTU finanziell unterstützen lassen, sofern ihr unter 10 000 € im Jahr verdient: Einfach in der Rechbauerstraße 12 im Büro der HTU vorbeischauen und bei unserer Sekretärin einen Mensastempel abholen! Damit bekommt ihr eine finanzielle Stützung von 0,90 € auf verschiedenste Angebote der TU-Mensen.

Viel Glück beim Nachkochen!
Eure Antonia!


Wie du in der Grippezeit gesund bleibst

Und was der Coronavirus mit deinen Prüfungsrechten zu tun hat.

Singapur, 28. Jänner 2020; von Carina Mazelle

Von dem Coronavirus haben schon alle gehört, aus unterschiedlichsten Quellen, verschieden serös und glaubhaft. Wovon man aber sicher ausgehen kann – es ist ein Virus, und Viren möchte man nicht zu nahekommen, besonders in der Prüfungszeit.

Ich befinde mich gerade in Singapur auf Auslandssemester – du möchtest wissen, wie wir hier - trotz geografischer Nähe zu China - gesund bleiben? Nicht mit Gesichtsmasken, denn die sind ausverkauft.

Wie verhindern?

Zuallererst: Mach dir nicht so viel Stress. Wenn du nicht gerade aus Asien kommst oder noch in Asien bist, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass du dich ansteckst, sehr gering. Außerdem stellt Stress eine Zusatzbelastung fürs Immunsystem dar, falls du hier noch auf der Suche nach einer Ausrede für einen Tag auf der Couch bist.

Da es sich bei dem Coronavirus – augenscheinlich – um einen Virus handelt, kannst du dieselben Hygienevorschriften beachten, wie in jeder anderen Grippezeit auch. Somit schützt du dich gleich insgesamt im kalten Winter, denn wer möchte in den Semesterferien schon zu Hause im Bett bleiben müssen? Oder an Männerschnupfen sterben.

Die wichtigste Regel zuerst: Lass dir nicht ins Gesicht husten! Eine Gesichtsmaske ist in Österreich vielleicht nicht nötig (und je nach Mondphase vermutlich illegal), aber ich möchte dir natürlich keine Vorschriften machen, was du tragen sollst (du kannst mir aber gerne welche schicken, hier sind sie schon notwendig.)

Ich habe von der Nanyang Technical University schon ungefähr 20 Emails bekommen, diese enthalten meistens folgende Hinweise:

  • Bleibe von Tieren fern und verzichte auf zu wenig gekochtes oder rohes Fleisch.
  • Vermeide Kontakt zu kranken Menschen und achte auf deine Hygiene, indem du deine Hände regelmäßig mit Seife wäschst, deine Taschentücher entsorgst, in den Ellbogen statt in die Hand hustest und zum Arzt gehst, wenn es dir nicht gut geht.
  • (Trage eine Maske, um andere nicht anzustecken – again: Please send masks!)

Was mir in den letzten Tagen aufgefallen ist: Die Masken sind praktisch, damit man sich nicht so oft mit den Händen ins Gesicht fährt. Über die Hände wird eine Menge an Krankheitserregern übertragen. Wenn du merkst, dass du dir oft ins Gesicht fasst, dann wasche bitte regelmäßig deine Hände oder verwende Desinfektionsspray (der ist hier auch ausverkauft).

Da es bei dir, im fernen Österreich, ja auch noch wirklich kalt ist, empfehle ich viel Tee. Krankheitserreger mögen trockene Schleimhäute, mit der geringen Luftfeuchtigkeit im Winter können sie sich also gut verbreiten.

Und mein allerletzter Tipp: Gehe ins Ausland! Das war eigentlich mein Plan, um nicht im kalten Jänner in Graz sein zu müssen. Der Plan ging nicht ganz auf, wie du wohl merkst. Aber ich bin ja auch in Asien und nicht in Grönland oder Madagaskar (alle die Plague.inc spielen wissen, warum).

Wenn du dich noch immer unwohl fühlst und nicht ins Ausland kannst, dann bitte doch einfach die Grazer Universität deines geringsten Vertrauens nach Nanyang Technical University Vorbild, dass sie ein Gebäude ihrer Wahl unter Quarantäne stellt (Grüße gehen raus an die Karl-Franzens-Universität!).

Fehlen in der Lehrveranstaltung

Manchmal helfen auch die besten Vorkehrungen nicht und man wird krank. Wir alle lieben Vorlesungen so sehr, dass wir nicht unbedingt zu Hause bleiben wollen. Dennoch ist es manchmal nicht verkehrt, auch an die anderen Studierenden zu denken, die durch dich angesteckt werden könnten.

Aber wie ist das mit den Lehrveranstaltungen mit Anwesenheitspflicht und was passiert, wenn ich mich nicht rechtzeitig von einer Prüfung abgemeldet habe?

Grundsätzlich kannst du dich bis 48 Stunden vor der Prüfung problemlos und ohne Angabe von Gründen abmelden. Ist diese Frist vorbei, obliegt oft dem Lehrenden, ob er/sie dich von der Teilnahme entschuldigt. Schlimmstenfalls bist du für den nächsten Antritt und mindestens acht Wochen für die Prüfung gesperrt, kannst aber mit einem ärztlichen Attest diese Sperre aufheben lassen.

Wer zur Prüfung erschienen ist, aber währenddessen plötzlich erkrankt, hat auch hier Möglichkeiten: Grundsätzlich wird eine abgebrochene Prüfung negativ beurteilt. Diese Beurteilung kannst du jedoch innerhalb von zwei Wochen beim zuständigen studienrechtlichen Organ beanstanden, sofern ein wichtiger Grund vorliegt. Dies gilt auch für immanente Lehrveranstaltungen – also Übungen, Labore oder Ähnliches. Solltest du dir hier nicht sicher sein, wie du vorgehen kannst, hilft dir das Bildungspolitische Referat unter bipol@htu.tugraz.at gerne weiter!

Bei Lehrveranstaltungen mit immanentem Prüfungscharakter gibt es häufig Anwesenheitspflicht. Wenn du aufgrund deiner Krankheit öfter fehlst, dann schreibe doch deiner Lehrveranstaltungsleitung (ein Attest schadet hierbei auch nicht). Laut Satzungsteil Studienrecht (§15) können Lehrende Studierende für einzelne Lehrveranstaltungseinheiten von der Anwesenheitspflicht entbinden.

Ich hoffe, du hast einige Tipps bekommen und bist beruhigter als davor! Wenn nicht, dann spiele doch einfach eine Runde Plague.inc und schau, wie lange es dauert, bis Krankheiten von China nach Österreich kommen – nur als Info: Es dauert zumindest länger als nach Singapur.


Entbindung Anwesenheitspflicht: § 15 Satzungsteil Studienrecht

Prüfungssperre bei Nichterscheinen: § 20 Absatz 5 Satzungsteil Studienrecht

Abbrechen der Prüfung: § 26 Absatz 7 Satzungsteil Studienrecht


Der neue HTU Blog

Liebe Leserinnen und Leser,

mit Beginn der neuen Homepage gibt es auch eine neue Funktion um Informationen an euch zu bringen - den Blog.

Einige von euch kennen sicher das Konzept, uns selbst ist es aber noch relativ neu, das heißt, vergebt uns bitte unsere Unwissenheit bezüglich Blogbeiträge, vielleicht sind sie nicht in eurem gewohnten Format.

Wir haben lange überlegt, was das Thema unseres ersten Bloginhalts sein sollte und sind zu dem Schluss gekommen: Passend ist ein Artikel über digitale Wissensvermittlung. Warum das wichtig ist, fragt ihr euch?

Digitale Wissensvermittlung

Nun es ist so, dass das TU Info eine wirklich gute Möglichkeit ist, euch die Arbeit der HTU näher zu bringen, aber leider passen nicht alle Artikel in dieses Format. Es gibt so viel mehr zu berichten und zu erzählen, teilweise kurze Texte, teilweise längere Texte, manchmal kurzfristig und manchmal nicht zum Thema des TU Infos passend.

Auch wenn mir persönlich das TU Info am Herzen liegt, und ich es sehr gerne organisiere und layoute - es ist unpraktisch, dass die Produktion des Magazins an so viele Umstände gebunden ist. Ein aktueller Artikel zum Thema Curriculakommission passt beispielsweise nicht in die TU Info Ausgabe „Neujahrsvorsätze“. Außerdem müssten wir jemanden finden, der fristgerecht einen passenden Artikel einreicht und dabei auch die vorgegebenen Textlängen beachtet. Wichtige Veranstaltungen sind vielleicht zum Zeitpunkt der Einreichfrist der nächsten TU Info Ausgabe noch nicht fertig geplant, aber schon vorbei, wenn die übernächste Ausgabe ausgeschickt werden würde.

Vorteile

Wir wissen leider nicht, wie viele von euch das TU Info lesen. Deshalb haben wir auch darum gebeten, in Zukunft das TU Info zu abonnieren, damit wir nicht 14.000 Ausgaben drucken und 14.000 davon im Müll landen (wir hoffen es ist nicht so, aber wir werden die AbonnentInnenzahlen ja bald sehen). Das verursacht Kosten, wie ihr euch vorstellen könnt, und es ist auch nicht optimal für die Umwelt. Diese Probleme gibt es bei diesem Blog nicht, denn ob ihr es lest oder nicht, ändert nichts an den Kosten oder den Umweltfaktoren.

Man sieht also, ein digitaler Blog ist flexibler und umgänglicher. Falls nicht so viele Studierende darauf zugreifen ist das nicht so tragisch, wie bei gedruckten TU Info Ausgaben. Deshalb werden hier auch in Zukunft Artikel gepostet, die zeitgebunden sind, nicht ins das TU Info Format passen oder dort keinen Platz gefunden haben. Und vielleicht kommt auch das ein oder andere Mal ein Artikel aus dem TU Info, nur damit wir noch eine Verbindung herstellen können.

Wir hoffen, ihr lest die Blogbeiträge so gerne wie wir sie schreiben und freuen uns auf euer Feedback!

Liebste Grüße,

Carina

 

 

Kontakt
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Redakteurin und Ansprechpartnerin dieser Seite ist Carina Mazelle

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